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Die Bio-Brotbox geht weiter
Nach dem missglückten Ausgang der Bio-Brotbox-Aktion 2009 - das Landwirtschaftsministerium hatte die Boxen zurückgerufen, nachdem in einem Teil der Boxen die beiliegende Salami unansehnlich geworden war - sind sich alle Akteure einig das es weitergeht. "Wir bedauern noch immer sehr, den missglückten Ausgang der guten gemeinschaftlichen Initiative "Bio-Brotbox", fühlen uns aber durch die Rückmeldungen der Schulen sowie der Partner ermutigt weiterzumachen", betont Nicole Knapstein von landaktiv. Viele Schulen hatten lediglich die nicht mehr verzehrfähigen Lebensmittel entsorgt, die Boxen aber an die Schüler weitergeben und mit Brot, Fruchtaufstrich und Milch, die nicht in der Box lagen, sowie zum Teil dazugekauften Lebensmitteln gemeinsam in ihrer Klasse gefrühstückt.
Bis Jahresende will landaktiv ein modifiziertes Konzept für die Bio-Brotbox 2010 vorstellen. Kernpunkte sollen dabei die absolut freiwillige Beteiligung der Schulen an der Aktion sein, ein regionaler Bezug der frischen Lebensmittel, die Integration einer Kontrollinstanz für alle eingesetzten Lebensmittel - das Zentrum für Lebensmitteltechnologie aus Neubrandenburg hatte sich bereits angeboten - sowie die Ergänzung des Ernährungsaspekts um das Thema Bewegung. "Wir wollen aus den Fehlern lernen und natürlich die Ideen und Wünsche der Schulen miteinbeziehen", erklärt Nicole Knapstein.
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